Frag nicht nur: Wie gelingt es? Frage auch: Wie könnte es sicher scheitern? Liste die größten Stolpersteine, entferne oder entschärfe sie systematisch. Inversion ist besonders hilfreich bei Gewohnheiten, Projekten und Finanzen. Wenn Scheitern schwieriger wird, steigt Erfolg quasi nebenbei. Halte die Liste kurz, überprüfe wöchentlich, und feiere beseitigte Hürden. Teile gern ein Beispiel, wo das Umkehren der Frage dir einen simplen, wirksamen nächsten Schritt gezeigt hat.
Stell dir vor, dein Vorhaben ist gescheitert. Was hat es ruiniert? Dieses gedankliche Experiment fördert stille Annahmen zutage und gibt Risiken Gesichter. Plane Gegenmaßnahmen, verankere Frühwarnzeichen, setze klare Abbruchkriterien. Ein zehnminütiges Pre-Mortem vor einem Kauf, einer Reiseplanung oder einem Projekt kann lästige Überraschungen ersparen. Lade eine zweite Person ein, die freundlich bohrt. Berichte in den Kommentaren, welche Warnsignale du definierst und wie du sie künftig sichtbar hältst.